|
Bei der Planung von Festinstallationen arbeiten wir im Bedarfsfalle mit ULYSSES, einer Simulationssoftware. Damit sind Auralisationen (künstliche Hörbarmachung) von Projekten möglich. So wird es möglich, bereits im frühen Planungsstadium Gestaltungseinfluss auf
Umgebungsvariabeln,
spezifische Kriterien für die Auswahl von Lautsprechertypen,
die Anordnung der Lautsprecher sowie weitere relevante Aspekte,
zu nehmen.
Wir erleben in der Praxis immer wieder Anwendungsfälle, in denen mit Lautsprechersystemen von der Stange kein befriedigendes Ergebnis zu erzielen ist – sei es aufgrund akustischer Gegebenheiten oder aus optischen Gründen.
Hier setzt eine unserer Stärken an: Wir entwickeln in diesen Fällen anwendungsspezifische Lautsprechersysteme. Zur Planungssicherheit werden unsere Systeme bei Prof. Dr. Anselm Goertz in einem reflexionsarmen Raum an der RWTH Aachen gemessen und Daten für die Programme ULYSSES und EASE erstellt.
Generell setzen wir bei der Planung auf eine ausführliche Beratung. Gerade im Bereich der Kirchenbeschallung werden in der Praxis oft bestimmte Anwenderbedürfnisse übersehen und es kommt dadurch zu einem unbefriedigendem Ergebnis. Bei unserer Beratung werden u.a. folgende Fragen ausführlich erörtert. Die Ergebnisse fliessen in ein Pflichtenheft als Grundlage zur Planung ein.
Soll nur Sprache übertragen werden oder auch Musik, wie z. Bsp. Meditationsmusik?
Wird die Anlage auch von Gruppierungen genutzt, die Neues Geistliches Liedgut spielen?
Sind besondere Aspekte des Denkmalschutzes zu beachten?
Sollen Außenaltare für Wallfahrten in die Planung einbezogen werden?
Gibt es einen Küster, der die Anlage bedient, oder muss alles möglichst vollautomatisch funktionieren?
Inwieweit ist eine Induktionsschleife oder andere Technologie für Menschen mit Hörgerät zu integrieren? |